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Identität | Schicksale | Wirschaftliche Situation in Israel


Amira - leider kein Einzelschicksal

Amira ist alleinerziehnde Mutter von zwei Kindern. Nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Mann zog sie nach Haifa um.

Sie hatte mit 17 Jahren geheiratet, um ihrer - wie sie selbst sagt - "tyrannischen Familie" zu entkommen. So hatte sie keine Gelegenheit, einen Beruf zu erlernen. Heute würde sie gerne eine Ausbildung machen. Doch es ist ihr verboten, Kurse zu besuchen, da sie keinen Ausweis besitzt.

Auf die Frage, welche Unterstützung sie bekommt, antwortet sie:

- " Leider bekomme ich gar nichts, weder von meinem Mann, noch von der Kirche, die mich als arabische Muslimin nicht akzeptiert. Meine beiden Kinder sind katholisch getauft, weil auch mein Mann Christ ist.

Eigentlich wäre ich nach israelischen Gesetz allein erziehungsberechtigt. Allerdings werde ich in dieser Funktion nicht anerkannt, weil ich keine Israelin bin. Wegen der fehlenden Staatsbürgerschaft bekomme ich auch keine staatliche Finanzhilfe, von einer Arbeitsbewilligung ganz zu schweigen.

Schauen Sie in meinen Kühlschrank: Er ist leer, obwohl wir mitten im Markt wohnen. Selbst für die Restware muss man etwas bezahlen.

Gott sei Dank unterstützt uns Haus Gnade teilweise."

 

(Auszug aus dem Rundbrief des Schweizer Heilig-Land-Vereins, 1.Halbjahr 2008, 
mit freundlicher Genehmigung von Herrn Pf. Thomas Bieger)